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18.07.2008 / Inland / Seite 5

Spätes Schuldbekenntnis

Deutsche Gesellschaft für Humangenetik gibt Erklärung zu Kollaboration mit dem Naziregime ab

Hans Daniel
Knapp fünf Monate nach der Installierung des faschistischen Regimes in Deutschland verkündeten die Machthaber am 14. Juli 1933 das »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses«. Die Aufgabe dieses »rassenhygienischen« Gesetzes war eindeutig beschrieben: »So soll die Unfruchtbarmachung eine allmähliche Reinigung des Volkskörpers und die Ausmerzung von krankhaften Erbanlagen bewirken.« Mit dem Gesetz wurden die Weichen zum »deutschen Sonderweg« gestellt, »ein ganzes Volk per Sterilisierung aufzuarten«, wie es der Journalist Ernst Klee ausdrückte. Auf diesem »Sonderweg« wurden etwa 400000 Menschen als »lebensunwert« und Gefahr für den »gesunden Volkskörper« durch Zwangssterilisa­tion verstümmelt, Hunderttausende bis 1945 mit Gas oder Gift ermordet.

75 Jahre nach Veröffentlichung des Nazigesetzes hat die »Deutsche Gesellschaft für Humangenetik« (GfH) auf einem am Donnerstag in Berlin beendeten internatio...

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