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17.07.2008 / Titel / Seite 1

NATO flieht vor Taliban

Rüdiger Göbel
Bewaffnete Widerstandsgruppen machen den NATO-Truppen in Afghanistan immer mehr zu schaffen. Am Mittwoch sahen sich US-Truppen nach schweren Verlusten gezwungen, eine gerade erst errichtete Militärstellung im östlichen Grenzgebiet zu Pakistan wieder zu räumen. »Wir haben unseren Posten im Dorf Wanat aufgegeben«, erklärte NATO-Sprecher Mark Laity gestern. Rund 200 schwerbewaffnete Taliban-Kämpfer hatten sich dort am Sonntag über Stunden Gefechte mit den Besatzern geliefert. Die rund 45 US-Soldaten und 25 Angehörigen der afghanischen Hilfstruppen konnten Presseberichten zufolge nur mit Mühe verhindern, daß sie überrannt werden. Neun US-Soldaten wurden bei den Kämpfen in der Provinz Nuristan getötet, mindestens 15 weitere verletzt.

Auch in den Provinzen Kandahar und Paktia gibt es schwere Gefechte. NATO-Angaben zufolge wurden am Mittwoch »mindestens zwölf Aufständische« getötet, unter ihnen ein lokaler Taliban-Kommandeur. In der Provinz Helmand wurde laut af...

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