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11.07.2008 / Feminismus / Seite 15

Radikal und konservativ

Vor 150 Jahren wurde Emmeline Pankhurst geboren. Sie kämpfte vehement für das Frauenwahlrecht – und kehrte im Ersten Weltkrieg die Patriotin heraus

Katharina Krebs
Ein Bild, wie man es bisher nur aus der großen Zeit der westdeutschen Friedensbewegung Anfang der 1980er Jahre zu kennen meinte: Demonstrantin wird von Polizisten weggetragen. Am langen Kostüm der Dame erkennt man schnell, daß das Foto erheblich älter sein muß: Es stammt aus dem Jahre 1914: Die Frau darauf ist Emmeline Pankhurst, ihr großes Ziel war das Wahlrecht für Frauen. Dafür kämpfte sie zäh und an vorderster Front. Vor 150 Jahren, am 14. Juli 1858, wurde sie in Manchester geboren.

»Wir handeln nicht unrecht, wir handeln richtig, wenn wir unsere revolutionären Methoden gegen privates Eigentum anwenden. Es ist unsere Aufgabe, auf diese Weise die richtigen Werte wieder einzusetzen und den höheren Wert der Menschenrechte gegenüber den Eigentumsrechten zu betonen. (...) Das Leben, die Gesundheit, das Glück (...) der ganzen Menschheit werden jeden Tag in dieser Welt bedenkenlos dem Gott des Eigentums geopfert. (...) In eben diesem Geist zogen unsere Frauen...

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