Der Schwarze Kanal
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30.05.2008 / Ausland / Seite 7

Bekenntnis zu Folter

Untersuchungsbericht: FBI-Agenten bezichtigten Bush, Cheney und Co. der Begehung von Kriegsverbrechen

Alexander Bahar
Nach Ansicht von US-Außenministerin Condoleezza Rice haben sich die USA infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 in einen »anderen Ort« verwandelt. Mit dieser Begründung verteidigte Rice in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung des Suchmaschinengiganten Google inc. in Kali­fornien die Mißhandlung von Gefangenen in Guantánamo und anderswo sowie die von der US-Regierung inzwischen in drei Fällen eingeräumte Anwendung von Waterboarding – eine »Verhör«-Methode, bei der das Opfer an den Rand des Ertrinkens gebracht wird.

Rices indirektes, aber eindeutiges Bekenntnis zur Folter folgte auf die Veröffentlichung eines Untersuchungsberichts, den das Büro des Generalinspektors im Justizministerium (OIG) erstellt hat. Der Bericht enthüllt u.a., daß Agenten der Bundespolizei FBI eine förmliche »Kriegs...

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