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21.05.2008 / Titel / Seite 1

Diplomatischer Terror

Timo Berger
Am heutigen Mittwoch will der scheidende US-Präsident George W. Bush seine Solidarität mit Kuba erklären. Der Beistand wird aber nicht der Regierung in Havanna gelten, sondern selbsternannten Menschenrechtsgruppen auf der Insel. Bereits am Montag enthüllte die kubanische Staatsführung, wer sich nach Bushs Auffassung für »Menschenrechte« in dem Karibikstaat einsetzt. Benannt wurden mehrere US-finanzierte Organisationen, die von Kuba für Sabotageakte und Umsturzversuche auf der Insel verantwortlich gemacht werden.

Im Internationalen Pressezentrum des Außenministeriums in Havanna wurden Video- und Tonaufnahmen sowie E-Mail-Korrespondenzen präsentiert, die laut Einschätzung der Kubaner die Verbindungen zwischen »Menschenrechtsgruppen« auf der Insel und dem Terroristen Santiago Álvarez Fernández Magriñá in Miami aufzeigen. US-Diplomaten hätten bei dem Aufbau des Netzwerks offenbar eine Mittlerrolle gespielt.

Das vorgestellte Material sei »Teil einer laufenden Un...



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