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17.04.2008 / Titel / Seite 1

Hungersnot mit Ansage

Klaus Fischer und Robert Best
Die globale Nahrungsmittelkrise ist offenbar schlimmer als befürchtet. Allein im laufenden Jahr benötige das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen zusätzlich 1,4 Milliarden US-Dollar. In Somalia, dem Sudan, der Demokratischen Republik Kongo, Afghanistan, Simbabwe, auf den Philippinen und in Haiti sei die Bevölkerung besonders stark vom Hunger betroffen, betonte WFP-Regionalkoordinator Gemmo Lodesani am Mittwoch in der französischen Zeitung Le Parisien. Er erwartet weitere Hungerrevolten infolge der weltweit steigenden Lebensmittelpreise.

Der Vorsitzende von CARE Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich, beklagte »das Fehlen einer konsequenten Strategie bei der Hungerbekämpfung und eine verantwortungslose Handelspolitik« als Ursache der nun plötzlich von IWF und Weltbank entdeckten Hungerkatastrophe. Diese reichten »von den Handelshemmnissen für die Länd...

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