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17.04.2008 / Inland / Seite 5

Frankfurter Rundschau plant Tarifflucht

Traditionszeitung will Unternehmensteile ausgliedern und Beschäftigte entlassen

Ralf Wurzbacher
Bei den Mitarbeitern der Frankfurter Rundschau (FR) geht die Angst um. »Wir haben die große Befürchtung, daß das erst der Anfang einer umfassenden Umstrukturierung ist«, meint Betriebsratschefin Ingrid Eckert. Anlaß ihrer Sorge sind die vergangene Woche von der FR-Geschäftsführung angekündigten Pläne, einzelne Betriebssegmente des Zeitungshauses in eine Dienstleistungstochter auszugliedern. Offiziell soll so eine »bessere Nutzung von Synergien« mit dem Mehrheitseigner M. DuMont Schauberg (MDS) erzielt werden. Tatsächlich geht es der Konzernleitung wohl darum, sich langjährig Beschäftigter zu entledigen und tarifvertragliche Regelungen zu unterlaufen.

Ab Juli sollen die Bereiche Grafik, Layou...

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