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16.04.2008 / Inland / Seite 5

Aufstand blieb aus

Kaum noch Widerstand gegen die Teilprivatisierung der Bahn AG in der SPD. Unionspolitiker fordern Verkauf von mehr Anteilen

Nach dem Beschluß der SPD-Spitze zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG, gehen die Unionsparteien von einer raschen Einigung in der großen Koalition über ein gemeinsames Vorgehen aus. »Die CSU wird an der zügigen Realisierung der Bahnreform mitarbeiten. Ich begrüße es, daß die SPD sich nach ihrem monatelangen internen Hickhack jetzt in die richtige Richtung bewegt«, sagte der CSU-Vorsitzende Erwin Huber am Dienstag in München. Der Chef der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Josef Schlarmann, und der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Klaus Lippold (CDU), kritisierten das SPD-Modell allerdings als nicht ausreichend. Schlarmann sagte der Berliner Zeitung (Dienstagausgabe), es werde schwierig, für einen Anteil von 25 Prozent einen Investor zu finden, da dieser kaum Chancen habe, den Konzern entscheidend mitzugestalten. Der Bahn gingen zudem Finanzmittel verloren, die sie dringend für Investitionen brauche. Dennoch sprach sich Schlarmann da...

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