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25.05.1999 / Ansichten

Wie reagierte die Deutsche Bahn AG auf Eschede?

jW sprach mit Winfried Wolf, PDS-Bundestagsabgeordneter

Uwe Soukup

F: Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat elf Monate nach dem Unfall erste Ergebnisse ihrer Untersuchung vorgelegt und am gleichen Tag Akten der Deutschen Bahn AG beschlagnahmt, in denen es um die Entwicklungsgeschichte des ICE geht.

Das erste, was ich feststellen muß, ist, daß diese Durchsuchung extrem spät erfolgte, daß elf Monate nach dem Unfall von Eschede die Bahn natürlich genügend Zeit gehabt hat, ihre entsprechende Aktenlage - ich sage mal vorsichtig: - neu zu sortieren und Akten, die vielleicht zu kompromittierend sein würden, zu beseitigen. Da die Bahn beschuldigt wird, direkt verantwortlich zu sein für die Katastrophe von Eschede, wird sie natürlich allen Grund gehabt haben, entsprechende Bereinigungen vorzunehmen.

Das zweite, was gesagt werden muß, ist, daß die Bahn immer nur sagt, sie habe nach dem Unfall von Eschede von sich aus großzügigerweise von den Rädern mit Radreifen wieder umgestellt auf Monoblockräder. Was in der Regel jedoch verschwiege...

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