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10.03.2008 / Ausland / Seite 7

»Fasten bis zum Tod«

Streikwelle gegen Rentenreform in Griechenland. Einer Gewinnsteigerung um 70 Prozent steht eine dramatische Kürzung der Altersbezüge gegenüber

Heike Schrader, Athen
Am morgigen Dienstag beginnt in Griechenland die Fastenzeit. Sie dauert gewöhnlich 40 Tage, bis zum orthodoxen Ostersonntag. Am gleichen Tag startet im Parlament die Diskussion über einen Gesetzentwurf, den Teile der Presse bereits als »Fastenzeit bis zum Tod« kommentieren. Die »Rentenreform« ist das Herzstück der neoliberalen Umverteilungspolitik der Regierung von Kostas Karamanlis. Gewinne rauf, Löhne und sogenannte Lohnnebenkosten runter heißt die Devise der EU, und in Griechenland ist die Regierung fest entschlossen, ihren Teil dazu beizutragen. Eine Gewinnsteigerung um 70 Prozent auf 1,7 Milliarden für das Jahr 2007 gab die Nationalbank kürzlich bekannt, ihre Angestellten jedoch müssen künftig mindestens zwei Jahre länger als bisher arbeiten, bis sie – zu gekürzten Bezügen – in Rente gehen können.

Der Gesetzentwurf sieht eine stufenweise Anhebung des Renteneintrittalters auf 65 Jahre vor. Wer als Rente 80 Prozent seines ...

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