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08.03.2008 / Ausland / Seite 6

»Recht kennt kein Geschlecht«

Der Freiheitskämpfer Frederick Douglass, die US-Wahlen und der Internationale Frauentag

Mumia Abu-Jamal
Die Vorwahlkampagnen der New Yorker Senatorin Hillery Rodham-Clinton und ihres Parteikollegen aus Illinois, Senator Barack Obama, werden unvermindert fortgesetzt, damit sich bis zum Sommer entscheidet, wer von beiden für die Demokratische Partei in den Präsidentschaftswahlkampf gegen die Republikaner ziehen wird. In Teilen der Wählerschaft wird unterdessen die Frage aufgeworfen, ob in dieser historisch einmaligen Konstellation einer weißen Kandidatin und eines schwarzen Kandidaten das Geschlecht die Hautfarbe übertrumpfen sollte oder nicht.

Einige argumentieren, es sei angesichts der Tatsache, daß Frauen in den USA erst 1920 das Wahlrecht zugesprochen wurde, nur gerecht, wenn Senatorin Clinton nominiert würde – eben weil sie eine Frau ist. Schwarze Männer hätten schon seit 1870 das Wahlrecht, als dies im 15. Zusatzartikel zur US-Verfassung festgelegt wurde. Dieses Argument ist natürlich eine Mogelpackung, denn der Erlaß eines Zusatzartikels ist eine Sache,...

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