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06.03.2008 / Inland / Seite 4

»Es geht darum, Kriege zu behindern«

Den Hindukusch in Deutschland verteidigen – Veranstaltung am Sonntag in Berlin über antimilitaristische Strategien. Ein Gespräch mit Nora Weitling

Markus Bernhardt
Nora Weitling ist Sprecherin des Bündnisses gegen Militarisierung und Krieg

Sie planen am 9. März eine Veranstaltung zum Thema »Deutschland führt Krieg – Sabotage ist notwendig«. Worum soll es konkret gehen?

Die Tatsache, daß Deutschland seit fast zehn Jahren mit steigendem Ausmaß Krieg führt und in allen gesellschaftlichen Kernbereichen eine Militarisierung vorangetrieben wird, ist im Grunde in der Öffentlichkeit nicht präsent. Mit unserer Veranstaltung wollen wir diese innere und äußere Kriegsausrichtung sichtbar machen und auf die sich schon längst real vollziehenden Veränderungen hinweisen, welche die gesamte Gesellschaft kriegskompatibel machen sollen. Außerdem wollen wir mit einem Multimediavortrag über beispielhafte Widerstandsaktionen seit der Wiederbewaffnung nach dem Zweiten Weltkrieg berichten und inspirieren.

Eine inhaltlich ähnlich gelagerte Veranstaltung, die Ende Februar in Berlin stattfand, animierte die CDU, im Abgeordnetenhaus der...



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