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21.02.2008 / Inland / Seite 2

»Warum sind die Betroffenen nicht gefragt worden?«

ARGEn heißen jetzt »kooperative Jobcenter«. Erwerbslose kritisieren Haltung des DGB. Ein Gespräch mit Andreas Geiger

Ralf Wurzbacher
Andreas Geiger ist Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen (BAG-SHI), einer bundesweiten Interessensvertretung »von und für von Armut, Ausgrenzung und Erwerbslosigkeit betroffener und bedrohter Menschen«

Sie haben in einem offenen Brief an DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach Ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, daß der Gewerkschaftsdachverband den Vorschlag von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) zur Errichtung »kooperativer Jobcenter« begrüßt hat. Was paßt Ihnen daran nicht?

Im wesentlichen zwei Dinge: Zum einen, daß die Stellungnahme des DGB offensichtlich nur darauf abzielt, sich zusammen mit den sogenannten Arbeitgebern als Sozialpartner in vorauseilendem gehorsam Stellen in zukünftigen Beiräten zu sichern. Zum zweiten, daß hier wieder einmal ohne Beteiligung und Mitspracherechte von Betroffenen über unseren Kopf hinweg politisch entschieden werden soll. Weshalb werden die Menschen...

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