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01.02.2008 / Feminismus / Seite 15

Viele Fragen offen

Die Orientalistin Elaheh Rostami-Povey berichtete in Berlin über die Lage afghanischer Frauen im Lande und im Exil

Heike Friauf
Elaheh Rostami-Povey scheint auf eine differenzierte Schilderung der Lage afghanischer Frauen keinen besonderen Wert zu legen. Dieser Eindruck entstand, als die an der Universität von London lehrende Orientalistin am Sonntag in der Berliner Galerie Olga Benario ihr – bisher nur auf englisch erschienenes – Buch zur Lage afghanischer Frauen vorstellte. Es beruht auf umfangreichen Interviews mit Frauen in Afghanistan und im Exil in Pakistan, London und Los Angeles. Irmgard Wurdack und Stephanie Hanisch von der AG Frieden der Neuköllner Linken hatten den Abend vorbereitet.

Das Interesse war groß, die Galerie überfüllt, als die gebürtige Iranerin überraschend erklärte, ihre Gesprächspartnerinnen hätten die Ankunft der Taliban einhellig als Erleichterung empfunden, da diese für Sicherheit auf den Straßen gesorgt hätten. Erst mit der Invasion der USA seien Armut, Kriminalität und Bandenwesen, Drogenabhängigkeit, Arbeitslosigkeit gestiegen und die sozialen Gefüge ...

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