15.09.2016 / Inland / Seite 8

»Es geht um eine wörtliche Auslegung der Bibel«

Abtreibungsgegner veranstalten am Sonnabend »Marsch für das Leben«. Verknüpfung mit »neuer Rechten«. Gespräch mit Sarah Bach

Claudia Wrobel

Seit einigen Jahren veranstalten fundamentalistische Christen in Berlin einen sogenannten Marsch für das Leben, am Sonnabend soll es wieder soweit sein. Warum ist das eine relevante Gruppe?

Anfangs waren das noch nicht viele Menschen, aber seit der »Marsch für das Leben« seit 2008 jährlich stattfindet, sind die Teilnehmerzahlen konstant gestiegen. Im vergangenen Jahr waren es um die 5.000 »Lebensschützerinnen und Lebensschützer«, die sich dort versammelt hatten. Für die Lebensschutzbewegung ist es ein gruppenstiftendes Element. Sie kreieren ein Wir-Gefühl, so dass alle Teilnehmer die Energie für die Verbands- und Straßenarbeit des kommenden Jahres sammeln können. Das ist einer der Gründe, weshalb wir explizit dazu aufrufen, den Marsch zu blockieren.

Welche Akteure treffen sich da überhaupt?

In der Lebensschutzbewegung finden sich christliche Fundamentalisten genauso wie realpolitische Strategen, wie etwa aus der AfD. Beatrix von Storch ist da ein großer Name...

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