23.03.2016 / Ausland / Seite 6

»Bernie« bleibt im Rennen

USA: Der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten glaubt nach wie vor an seine Chance gegen Hillary Clinton

Flo Osrainik

In Vorwahlen entscheiden die Anhänger der beiden großen Parteien in den USA, der Demokraten und der Republikaner, seit Anfang des Jahres darüber, wer als ihr Kandidat bei den eigentlichen Präsidentschaftswahlen im November antreten soll. Am gestrigen Dienstag stimmten darüber die Demokraten in Arizona, Utah und Idaho ab. Bis dahin hatte die frühere Außenministerin Hillary Clinton in den verschiedenen Bundesstaaten 1.139 Delegiertenstimmen für den Ende Juli in Philadelphia stattfindenden Nominierungsparteitag gesammelt. Ihr Konkurrent Bernard »Bernie« Sanders lag mit 825 Stimmen deutlich dahinter. Trotzdem will er den Kampf nicht aufgeben.

In Arizona nutzte Sanders einen Wahlkampfauftritt am vergangenen Samstag für scharfe Kritik an der Flüchtlingspolitik des Bundesstaates. Dabei bezeichnete er den Sheriff des Maricopa County, Joseph »Joe« ­Arpaio, wegen seiner harten Haltung gegenüber »illegalen« Einwanderern als »Tyrannen«, der »unzivilisiert« mit Migrant...

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