22.03.2016 / Feuilleton / Seite 11

Statuen holen Menschen ab. Kubickis jüngster Schreibversuch

Wiglaf Droste

Den FDPisten Wolfgang Kubicki kenne ich weder persönlich noch sonstwie näher, und das darf auch gern so bleiben. An den verbalen Kasperiaden, Fettnapftrampeleien und Großspurigkeiten des ehrgeizig-aufdringlichen Politikerdarstellers aber kommt selbst der – im doppelten Wortsinn – flüchtigste Zeitungsleser nicht vorbei. In der aktuellen Ausgabe des Spiegel schreibt Kubicki seinem jüngst verstorbenen Parteikollegen Guido Westerwelle hinterher. Wie in schlechten Nachrufen oder Lobreden üblich, schiebt der Laudator den Namen des Gefeierte...

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