22.03.2016 / Feuilleton / Seite 11

Kraft der Marke

»Welkom thuis«: Ein großes Hieronymus-Bosch-Event in seiner Heimatstadt

Christoph Horst, Christine Henke

Von der Welt wenig beachtet, liegt an einem Nebenarm der Maas in Nordbrabant die Stadt ’s-Hertogenbosch, auch Den Bosch genannt. Als 1464 die Gründung der Niederlande in Angriff genommen wurde – mit der erstmaligen Einberufung des »Staten-Generaal«, dem heutigen Parlament – lebte in ’s- Hertogenbosch der Maler Jheronimus van Aken (1450–1516). Er kam aus dem Städtchen kaum heraus, benannte sich sogar nach ihm: Hieronymus Bosch. Seine Bilder wurden im Laufe der Jahrhunderte immer berühmter. Heute gehören sie zu den großen Sammlungen des Prado, Städel, Louvre etc.

Anlässlich des 500. Todestages des Malers ist es dem allenfalls regional bedeutenden Het Noordbrabants Museum nun gelungen, erstaunlich viele Werke für zwölf Wochen an den Ort ihres Entstehens zurückzuholen. Unter dem Motto »Welkom thuis, Jheronimus« feiert die ganze 150.000-Einwohner-Stadt die größte Bosch-Ausstellung aller Zeiten. Entgolten werden die Leihgaben in Ermangelung gleichwertiger Ge...

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