18.03.2016 / Ausland / Seite 6

Newrozfeste verboten

TAK bekennen sich zu Anschlag in Ankara. Panzer rücken in Diyarbakir ein

Nick Brauns

Die Stadtguerillaorganisation »Freiheitsfalken Kurdistans« (TAK) hat sich zu dem Autobombenanschlag in der Innenstadt von Ankara bekannt, bei dem am vergangenen Sonntag 37 Menschen getötet wurden. Es habe sich um eine »Vergeltungsaktion« im »Herzen der faschistischen Türkischen Republik« für die »völkermörderische Politik« gegenüber den Kurden gehandelt, schrieb die Organisation am Donnerstag auf ihrer Website.

Ziel des Anschlags seien staatliche Kräfte gewesen, doch aufgrund einer Polizeiintervention sei es zu zivilen Opfern gekommen, erklärten die TAK. Der mit Sprengstoff präparierte Wagen war kurz vor einer Polizeiwache, die offenbar das Ziel des Anschlages war, an einer Bushaltestelle explodiert. »Wir drücken unsere Trauer über den Verlust von Zivilisten aus, die nicht mit denjenigen in Verbindung stehen, die diesen schmutzigen Krieg betreiben«, heißt es von seiten der TAK.

Nach eigenen Angaben hat sich die 2005 erstmals mit Anschlägen in Touristengebie...

Artikel-Länge: 4069 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe