04.03.2016 / Feuilleton / Seite 10

Spring endlich!

Dea Lohers »Unschuld« am Staatstheater Cottbus. Von

Anja Röhl

In Dea Lohers Gegenwartsstück »Unschuld« geht es um seelische Abgründe von Figuren, die etwas Gescheitertes, Verzweifeltes, auch Böses und Verrücktes an sich haben. Grundbestandteile unserer sogenannten Normalität. Ein Zusammenhang der fragmentarischen Szenen erschließt sich erst zum Ende hin, wenn Figuren aufeinandertreffen, sich sogar anfreunden wie im Falle des Flüchtlings Elisio und der Frau Habersatt.

Mit dem Anlanden Elisios und seines ungleichen Freundes Fadoul an einer europäischen Küste beginnt das Ganze. Sie sehen eine Frau ins Wasser gehen, versäumen (als Nichtschwimmer) ihre Rettung, nächste Szene: Die alte Habersatt belästigt Familien, die ein Kind durch Mord verloren haben, gibt sich a...

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