03.03.2016 / Ausland / Seite 2

Übergang verweigert

Slowakischer Premier besucht Mazedonien. Türkei blockiert NATO-Einsatz

Roland Zschächner

Die Zahl der an der griechisch-mazedonischen Grenze ausharrenden Flüchtlinge ist am Mittwoch auf über 10.000 angewachsen. Vor allem Syrer und Iraker warteten in einem für 1.000 Menschen ausgelegten Lager nahe der Stadt Idomeni. Mazedonien lässt nur noch sporadisch Asylsuchende ins Land; in der Nacht zu Mittwoch durften laut offiziellen Angaben 170 Menschen passieren. Am Montag war die Situation an der Grenze eskaliert. Flüchtlinge versuchten, ein Tor zu stürmen. Die Polizei schoss mit Tränengas und Schockgranaten in die Menge.

Am Mittwoch besuchte der mazedonische Innenminister Oliver Spasovski gemeinsam mit dem slowakischen Premierminister Robert Fico das »Registrierungszentrum« nahe der St...

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