22.02.2016 / Ausland / Seite 6

Bush ist raus

US-Vorwahlen: Clinton liegt in Nevada knapp vor Sanders, Trump und Cruz drücken Republikaner in South Carolina weiter nach rechts

Stephan Kimmerle, Seattle

Aus der noch vor einem halben Jahr für wahrscheinlich gehaltenen Schlacht zwischen ­Bush-Clan und Clinton-Dynastie um die US-Präsidentschaft wird nichts. Hillary Clinton konnte zwar einen wichtigen Punktsieg auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur der Demokraten landen, doch für den Republikaner John Ellis »Jeb« Bush ist bereits Schluss. Mehr als 100 Millionen US-Dollar Spenden und ein bekannter Name waren nicht genug für den Bruder beziehungsweise Sohn der Expräsidenten George W. und George H. W. Bush. Bei den Vorwahlen in South Carolina kam er am Samstag auf lediglich acht Prozent der Stimmen und legte anschließend seine Kandidatur nieder.

Sieger bei den Republikanern war einmal mehr der Rechtspopulist Donald Trump, für den 33 Prozent votierten. Marco Rubio, der Kandidat der Parteigranden und vieler Großspender, kam auf 23 Prozent der Stimmen, der ultrarechte Rafael Edward »Ted« Cruz auf 22 Prozent. Auch Rubio, Sohn von Exilkubanern versucht inzwische...

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