19.02.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Japan kommt nicht voran

Größter Exporteinbruch bei drittstärkster globaler Volkswirtschaft seit Finanzkrise

Die »Abenomics« sind schon seit ihrer Einführung keine Erfolgsgeschichte. Die abenteuerliche Finanz- und Wirtschaftspolitik, kreiert vom Regierungschef Shinzo Abe, kommt Japan aber anscheinend immer teurer zu stehen. Gigantische Staatsverschuldung, exzessive Gelddruckerei und ein gnadenloser Lobbyismus im Interesse der großen nationalen Konzerne haben der (nach USA und China) immer noch drittgrößten globalen Volkswirtschaft nicht nur sinkendes Wachstum und Rezession eingebracht. Auch die früher traditionell starke Exportwirtschaft schwächelt immer stärker. So sind die japanischen Warenausfuhren im Januar so stark eingebrochen wie zuletzt während der Finanzkrise 2009. Die schwächere Nachfrage aus China und auf anderen wichtigen Absatzmärkten habe zu einem Rückgang um 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr geführt, teilte das Finan...

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