16.02.2016 / Inland / Seite 2

»Unser Ziel ist ein Fonds zur Entschädigung«

Baden-Württemberg: Rehabilitierung von Berufsverbotsopfern muss auch nach fünf Jahren »Grün-Rot« noch ­warten. Ein Gespräch mit Beate Böhlen

Jana Frielinghaus

Am Mittwoch wollen vor dem Landtag in Stuttgart anlässlich der letzten Sitzung vor der Wahl am 13. März Betroffene der Berufsverbote demonstrieren. Diese wurden in den 70er und 80er Jahren und in Baden-Württemberg auch noch in jüngerer Vergangenheit praktiziert. Sie hatten im vergangenen Jahr auf Beschlüsse der Regierung von Grünen und SPD gehofft, die sie rehabilitieren und in Fällen von Altersarmut entschädigen würden. Warum ist es nicht dazu gekommen?

Im Juni vergangenen Jahres haben wir als Grüne und SPD erstmals Vertreter der Initiative »40 Jahre Radikalenerlass« zu einem Gespräch am runden Tisch eingeladen. Dabei haben wir verschiedene Fälle besprochen, die uns von der Initiative vorgestellt worden sind. Und es wurde vereinbart, dass die Vertreter der Betroffenen ein Papier mit Vorschlägen zur Aufarbeitung der Geschichte des Erlasses und mit einer Auflistung der Forderungen vorlegen. Im Oktober haben wir uns erneut getroffen. Wir sind uns nicht einig...

Artikel-Länge: 4341 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe