16.02.2016 / Ausland / Seite 1

Treffen der Abtrünnigen

Visegrad-Gruppe ätzt gegen Flüchtlinge. EU-Kommission hat nicht die Absicht, einen Zaun zu bauen

Simon Zeise

Am Montag traten in Prag die Ministerpräsidenten Polens, Tschechiens, der Slowakei und Ungarns zusammen. Sie wollten mit Mazedonien und Bulgarien Pläne zur Abschottung der EU-Außengrenze auf der »Balkanroute« durchspielen. Die Regierungschefs der »Visegrad-Gruppe«, benannt nach ihrem Gründungstreffen 1991 im gleichnamigen ungarischen Örtchen am Donauknie, wollten eine gemeinsame Position entwickeln, die sie auf dem kommenden EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel vortragen wollen. Griechenland, wo seit dem Sommer Hunderttausende Flüchtlinge angekommen sind, wurde nicht beteiligt. Athen befürchtet nun, dass Mazedonien seine Grenze bald schließen könnte, so dass ...

Artikel-Länge: 2121 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe