13.02.2016 / Ausland / Seite 7

Politische Lösung angestrebt

Internationale Unterstützergruppe für Syrien beschließt Waffenstillstand. Friedensgespräche sollen fortgesetzt werden

Karin Leukefeld

Mehr als fünf Stunden diskutierte die »Internationale Unterstützergruppe für Syrien« (ISSG) am Donnerstag abend in München über die Lage in dem Kriegsland. Die Beteiligten einigten sich darauf, dass die Kämpfe innerhalb einer Woche eingestellt werden.

Unter dem offiziellen Vorsitz des UN-Sondervermittlers Staffan de Mistura waren 17 Außenminister, die Außenbeauftragte der EU sowie Vertreter der Arabischen Liga und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) zusammengekommen, um über die Fortsetzung der Genfer Syrien-Gespräche, die humanitäre Lage in dem Land und eine Feuerpause zu beraten. Syrer waren nicht nach München eingeladen.

Im wesentlichen bekräftigten die Minister, dass die am 18. Dezember 2015 verabschiedete UN-Sicherheitsratsresolution 2254 umgesetzt werden müsse. Dafür sollten alle versammelten Minister Druck auf diejenigen der in Syrien kämpfenden Parteien ausüben, auf die sie Einfluss hätten. Ziel bleibt ein von den Syrern geführter p...

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