25.01.2016 / Ausland / Seite 2

Gipfel der Aktivisten

Demokratie statt Kapitalismus: In Porto Alegre endete das Weltsozialforum

Christiane Dias, Porto Alegre

Noch vor großen Namen aus Politik und Wissenschaft waren es die Aktivisten aus den sozialen Bewegungen, die das Weltsozialforum von Porto Alegre, das am Sonnabend in der südbrasilianischen Stadt zu Ende ging, zu einem Ereignis machten, das Hoffnung vermittelt.

Seit zwei Jahrzehnten arbeitet Jocimar Pereira dos Santos aus Bahia im Nordosten Brasiliens in der Volksbildung, derzeit mit Indigenen. Er möchte, dass sich an den Unis die Haltung zu diesen Völkern ändert. Sie sollten nicht nur Untersuchungsgegenstand sein, sondern »selbst forschen können«. Pereira nahm zum ersten Mal am Weltsozialforum teil. »Volksbildung ist dringend notwendig, weil die instutionelle Bildung auf viele Fragen keine Antwort gibt.«

Bereits seit dem ersten Treffen im...

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