18.01.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

S & P macht in Polen Politik

Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Ratingagentur verstärkt Kurseinbruch des Zloty

Die nationalkonservative Regierung Polens wird von »den Finanzmärkten« abgestraft: Am Freitag abend stufte die Ratingagentur Standard & Poor’s (S & P) die Kreditwürdigkeit des Landes überraschend von der Note »A-« auf »BBB+« herab – und begründete diesen Schritt mit der Politik des neuen Kabinetts in Warschau. Laut S & P ist der Ausblick für das Rating zudem negativ, was weitere Abstufungen möglich mache, sollte in Polen die Unabhängigkeit zentraler Einrichtungen wie der Notenbank untergraben werden. Der Beschluss des Bewertungsunternehmens führte zu einem Kurseinbruch der Landeswährung Zloty, die in den vergangenen Tagen bereits den tiefsten Stand seit vier Jahren im Verhältnis zu Euro und US-Dollar sowie anderen Währungen erreicht hat...

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