14.01.2016 / Sport / Seite 16

Schwer beschäftigt

In Japan hat am Sonntag die erste Sumo-Turniersiason des neuen Jahres begonnen

Michael Streitberg

Der Mongole Haramafuji hat am Sonntag das erste Sumoturnier des Jahres mit einem routinierten Sieg eröffnet. Der Yokozuna (Kämpfer des höchsten Ranges – ein Titel der, einmal erworben, nicht aberkannt werden kann) gewann seinen Kampf in Tokios traditionsreicher Halle Ryogoku Kokugikan. Scheinbar ohne große Mühe hatte er schon kurz nach Beginn des Kampfes eine Hand an der Kehle des Georgiers Tochinoshin Tsuyoshi. Dieser wusste Haramafuji nicht viel entgegenzusetzen und wurde schließlich mittel eines Oberarmwurfs aus dem Ring befördert. Ein Sumo-Kampf dauert oft nur wenige Sekunden. Er ist zu Ende, wenn einer der Opponenten den mit einem Strohseil markierten Ringbereich verlässt oder er den Boden mit einem anderen Körperteil als seinen Fußsohlen berührt.

Haramafujis Landsmann, der Yokazuna Hakuho Sho, kam beim selben Turnier, zu Beginn seiner 36. Meisterschaftsteilnahme, mit einem Schrecken davon. Seine rechte Sohle ragte schon beinahe aus dem Ring heraus - ...

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