24.06.2015 / Ausland / Seite 7

Tod und Zerstörung

UN-Bericht über den Gaza-Krieg im vergangenen Jahr verdeutlicht Ausmaß des Schadens in dem palästinensischen Gebiet

Karin Leukefeld

Die Untersuchungskommission der Vereinten Nationen (UN), die den Krieg Israels gegen den Gazastreifen im Sommer vergangenen Jahres untersucht hat, geht davon aus, dass während des Krieges »sowohl von Israel als auch von den bewaffneten palästinensischen Gruppen Kriegsverbrechen begangen« wurden. »Das Ausmaß der Zerstörung und des menschlichen Leids in Gaza hat es so zuvor nie gegeben und wird zukünftige Generationen weiter belasten«, erklärten die leitenden Untersuchungskommissare, Richterin Mary McGowan Davis (USA) und Doudou Diene (Senegal), bei der Vorstellung des Berichts in Genf am Montag.

Israel habe neben den mehr als 6.000 Luftangriffen etwa 50.000 Raketen von Panzern und Artilleriestellungen auf den Gazastreifen abgeschossen. Palästinensische Kampfverbände hätten dagegen 4.881 Raketen und 1.753 Mörsergranaten abgefeuert. Hunderte Palästinenser – vor allem Frauen und Kinder – seien »bei sich zu Hause getötet« worden. Ganze Familien seien fast völl...

Artikel-Länge: 3972 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe