05.03.2015 / Ausland / Seite 7

Gespräche und Vorwürfe

Südsudans Bürgerkriegsparteien verhandeln in Addis Abeba. Sudan meldet ugandische Truppenbewegung an der Grenze

Simon Loidl

Seit Dienstag verhandeln Vertreter der südsudanesischen Regierung und der Aufständischen um den ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar erneut in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Ziel der Gespräche sind konkrete Ergebnisse zur Zusammensetzung einer Übergangsregierung, zur Neugestaltung der Verwaltung des jungen Staates sowie ein Plan zur Integration der bewaffneten Gruppen in die Armee. Die Zeit drängt. Bis zum heutigen Donnerstag haben die Vermittler der nordostafrikanischen Staatengemeinschaft »Intergovernmental Authority on Development« (IGAD) den Parteien Zeit für die Gespräche gegeben. Um den Druck zu erhöhen, wurden im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am Montag Sanktionen beschlossen, die nach Verstreichen der Deadline in Kraft treten sollen und sich gegen Personen richten werden, die »Bemühungen, den Frieden in Südsudan wiederherzustellen«, stören. Allerdings sind auch in der Vergangenheit bereits mehrmals Fristen verstrichen, zu denen ...

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