04.02.2015 / Feuilleton / Seite 11

»Alle sind wunderschön angezogen«

Man muß kein Theaterfreund sein, um am Theater keinen Reinfall zu erleben – ein Gespräch mit Wenzel Storch

Sven Jachmann

KASTEN: Wenzel Storch, Jahrgang 1961, ist ein niedersächsischer Filmemacher und Grundlagenforscher der Popgeschichte des deutschen Katholizismus. Sein erstes Theaterstück »Komm in mein Wigwam« läuft zur Zeit in Dortmund 

 

Sie haben keine große Verbindung zum Theater, und trotzdem wird Ihr Stück »Komm in meinen Wigwam« seit Oktober in Dortmund aufgeführt. Die Kritik ist begeistert und jede Vorstellung ausverkauft. Wie geht das?

Eines Tages habe ich eine Mail vom Intendanten Kay Voges bekommen, ob ich nicht Lust hätte, mal was am Theater zu machen. Ins Spiel gebracht hatte mich wohl Jörg Buttgereit, der ja schon seit einer ganzen Weile erfolgreich in Dortmund inszeniert. Dann haben wir uns – im Kreise von drei, vier Dramaturgen – mal unverbindlich getroffen, und dabei wurde dann das »Wigwam«-Projekt ausgeheckt.

Gibt es Vorbilder im Theaterbereich, oder war das ein Sprung ins kalte Wasser?

Nein, Vorbilder gibt es nicht. Ich bin überhaupt kein gr...

Artikel-Länge: 8630 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe