05.09.2014 / Inland / Seite 5

AfD in Bedrängnis

Parteiinterne Dokumente sorgen für Aufsehen. Diverse AfD-Leute mit rechter Vergangenheit. Linke fordert Konsequenzen

Markus Bernhardt
Seit vergangenem Sonntag kann sich die Alternative für Deutschland (AfD) über den Einzug in ein Landesparlament freuen. 9,7 Prozent der Stimmen erhielt die Rechtsaußenpartei, künftig ist sie mit 14 Abgeordneten vertreten. Schon jetzt sorgen die ersten Skandale der neuen Fraktion für Aufsehen. Dem neugewählten AfD-Politiker Detlev Spangenberg würde die Rolle des Alterspräsidenten zukommen, der die konstituierende Sitzung des Landtages Ende September eröffnen sollte. Am Donnerstag verkündete die AfD-Fraktion in einer Pressemitteilung, daß Spangenberg auf sein »Amt als Alterspräsident« verzichte. Zuvor war publik geworden, daß der 70jährige sich früher bei der sächsischen Wählervereinigung »Arbeit, Familie, Vaterland« (AFV) engagiert hatte. Diese war vom ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche ins Leben gerufen worden und machte vor allem mit rassistischen Sprüchen gegen Nichtdeutsche auf sich aufmerksam (jW berichtete). Auch in anderen rechten ...

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