11.08.2014 / Inland / Seite 4

Gegen Hetze und Waffendeals

Berlin: 1500 Demonstranten gingen für Frieden in Palästina auf die Straße und fordern Stopp von Rüstungsexporten

Ben Mendelson
Am Axel-Springer-Hochhaus in Berlin begann am Sonnabend nachmittag die Demonstration »Berlin für Gaza«. Knapp 1500 Menschen zogen, vorbei am Finanzministerium, zum Potsdamer Platz und forderten »Freiheit für Palästina« sowie einen »gerechten Frieden«.

Auf der Demonstration wurden die Islamophobie in Artikeln des Springer-Verlags und die Waffengeschäfte der deutschen Bundesregierung mit Israel kritisiert. »Wer atomwaffenfähiges Kriegsgerät in den Nahen Osten liefert, wie es die Bundesregierung mit mehreren U-Booten tut, hat kein Interesse an einer Beruhigung des Konflikts«, so Anton Thun, Pressesprecher des Veranstalters. Fast 50 unterschiedliche Organisationen hatten den Demoaufruf unterstützt, darunter die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, der Deutsche Friedensrat und die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost. Gemeinsam hatten die Organisatoren vorab einen »Demokonsens« veröffentlicht: Antisemiten und Rassisten oder dementspre...

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