09.08.2014 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

Das Massaker von Odessa

Am 2. Mai 2014 flohen Gegner des ukrainischen Regimes vor einem faschistischen Mob in das dortige Gewerkschaftshaus. Der setzte es in Brand

Arnold Schölzel
Die Fotos dieser beiden Seiten sind der Sammlung von über 50 Bildern entnommen, die vom 11. bis einschließlich 18. August in der jW-Ladengalerie gezeigt wird. In dieser Ausstellung, die bereits in mehreren europäischen Hauptstädten zu sehen war, sind Grausamkeiten schlimmster Art festgehalten. jW hat sich trotzdem sofort bereit erklärt, die eigenen Räume zur Verfügung zu stellen, als sich die Möglichkeit ergab, die Bilder nach Berlin zu holen.

Der Grund: das Schweigen, Kleinreden, Verdrehen und Lügen in den deutschen Medien zu dem Geschehen vom 2. Mai. Von ihm war in den Staats- und Konzernmedien der Bundesrepublik wenig zu erfahren, und es wurde stets versehen mit den Propagandastanzen »Prorussen«, »russischer Einfluß« und »Separatisten«. Seit diesem Tag spielen das Mißtrauen, die Angst und der Wille zum Widerstand gegen die in Kiew mit Hilfe des Westens und von faschistisch...

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