16.05.2014 / Ausland / Seite 2

»Sicher ist: Wir kommen auf jeden Fall wieder«

Brüsseler Polizei untersagt weitere Proteste gegen das Gipfeltreffen der europäischen Wirtschaftslobby. Ein Gespräch mit Roland Süß

Gitta Düperthal
Roland Süß ist Sprecher von ATTAC-Deutschland und der Blockupy-­Bewegung

Europäische Aktivisten wollten Donnerstag morgen in Brüssel das »European Business Summit« (EBS) blockieren. Die Proteste richten sich dagegen, daß die dort versammelte europäische Wirtschaftslobby das Freihandelsabkommen TTIP durchsetzen will. Die Polizei ist jedoch hart gegen die Demonstranten vorgegangen. Was war los?

Bereits früh um acht Uhr waren meiner Einschätzung nach etwa 1000 Leute in der näheren Umgebung des Palais d’Egmont, wo die Jahreskonferenz mit den europäischen Lobbyisten und Vertretern der Großkonzerne stattfindet. Ziel war, durch eine Blockade unseren Protest gegen deren zunehmenden Einfluß auf wirtschaftliche Entscheidungen und damit auf unser aller gesellschaftliches Leben aufzuzeigen. Die Polizei hatte aber das Tagungsgelände weiträumig abgesperrt.

Insofern kann man sagen: Selbst wenn wir nicht direkt an das Gebäude herangekommen sind, ...

Artikel-Länge: 4592 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe