23.04.2014 / Ausland / Seite 2

Abschied von García Márquez

Trauerfeiern in Mexiko und Kolumbien. Würdigung von Fidel Castro und Guerilla

André Scheer
Mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen haben Mexiko und Kolumbien Abschied von Gabriel García Márquez genommen. Der Literaturnobelpreisträger war am vergangenen Donnerstag im Alter von 87 Jahren in seiner Wahlheimat Mexiko-Stadt verstorben. Drei Stunden lang zogen am Montag Tausende im Palast der Schönen Künste der mexikanischen Hauptstadt an der Urne mit der Asche des Autors vorbei. Am Dienstag wurde der Verfasser von Werken wie »Hundert Jahre Einsamkeit«, »Chronik eines angekündigten Todes« oder »Die Liebe in den Zeiten der Cholera« mit einer Zeremonie in der Kathedrale von Bogotá gewürdigt. Dabei handelte es sich ausdrücklich um keine Messe, wie Kolumbiens Kulturministerin Mariana Garcés gegenüber Journalisten betonte. Damit nehme man Rücksicht darauf, daß der Verstorbene kein religiöser Menschen gewesen sei und seine Angehörigen gebeten habe, auf kirchliche Trauerfeiern zu verzichten.

Neben den rechtsgerichteten Staatschefs von Mexiko, Enrique Peña Ni...

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