03.02.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Deal fast durch

Fresenius übernimmt 40 statt 43 Rhön-Kliniken. Das Kartellamt wird den bisher größten Krankenhausverkauf wohl genehmigen. Ver.di fürchtet Jobabbau

Daniel Behruzi
Der größte Krankenhaus­deal der deutschen Geschichte dürfte bald vollzogen sein. Das Bundeskartellamt macht offenbar nur geringfügige Auflagen. Bis Ende Februar will es die Prüfung des Geschäfts abgeschlossen haben, mit dem der Fresenius-Konzern einen Großteil der Rhön-Kliniken übernehmen will. So sollen nur drei der 43 zum Verkauf stehenden Rhön-Häuser bei diesem Unternehmen verbleiben.

Wie die beteiligten Firmen in der vergangenen Woche mitteilten, sollen zudem nur 13 statt der ursprünglich geplanten 15 medizinischen Versorgungszentren an die Fresenius-Krankenhaussparte Helios übergehen. Helios muß sich zudem von seinen sächsischen Kliniken in Borna und Zwenkau trennen. Die Gewerkschaft ver.di machte derweil mit einer Aktionswoche darauf aufmerksam, daß sie als Folge der Übernahme einen Abbau von Arbeitsplätzen befürchtet. Deshalb müsse ein Vertrag zur Standort- und Beschäftigungssicherung abgeschlossen werden.

Mit der Fusion entsteht die größte priva...



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