22.11.2013 / Ausland / Seite 7

Dumm gelaufen

US-Behörde schickt Informationen über konterrevolutionäre Agenten in Kuba unverschlüsselt nach Havanna

Volker Hermsdorf
Durch einen Fehler der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) sind Details über ein millionenschweres Programm zur Destabilisierung Kubas bekanntgeworden. Wie nordamerikanische Medien am Montag berichteten, hatten Behördenmitarbeiter interne Dokumente mit Informationen über geplante Aktivitäten und Kontaktpersonen in Kuba an die US-Interessenvertretung in Havanna (SINA) geschickt. Irrtümlich sei dazu aber eine nicht verschlüsselte Verbindung benutzt worden.

Nach den Berichten hatte die USAID am 10. Juli ein »Hilfsprogramm« für die »demokratischen Kräfte gegen das kommunistische Regime« aufgelegt, für das in den nächsten drei Jahren sechs Millionen US-Dollar fließen sollten. Konkretes Ziel sei die Unterstützung von künftigen Oppositionsführern, ihre Ausbildung, das Trainieren ihrer technischen Fähigkeiten und die Finanzierung ihrer Auslandsreisen. Die US-Nachrichtenagentur UPI berichtete, daß sich bis zum Meldeschluß am 9. August insgesamt 20 O...

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