11.10.2013 / Inland / Seite 4

Gedenken an eine Internationalistin

Andrea Wolf ging vor 15 Jahren nach Kurdistan. Das türkische Militär tötete sie 1998

Florian Osuch
Aktivisten der Solidaritätsbewegung für den kurdischen Freiheitskampf erinnerten am Mittwoch abend auf einer Veranstaltung in Hamburg an die vor 15 Jahren getötete Andrea Wolf. Die gebürtige Münchnerin hatte sich Mitte der 1990er Jahre der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) angeschlossen. Im Oktober 1998 wurde sie vom türkischen Militär umgebracht, die genauen Umstände sind bis heute nicht geklärt. Wolfs Einheit der »Volksbefreiungsarmee Kurdistans« wurde von türkischen Soldaten nahe der Ortschaft Catak im äußersten Südosten der Türkei angegriffen, insgesamt 24 Personen starben. Augenzeugen wollen gesehen haben, wie Ronahî – so Wolfs Name bei der Guerilla – zunächst gefangengenommen, verhört und dann getötet worden sei. Nach Angaben der Frankfurter Rundschau bestätigten türkische Behörden damals Datum und Ort des Gefechts, äußerten sich jedoch nicht zum Verbleib der 33jährigen Deutschen.

Bei der Veranstaltung in Hamburg skizzierte eine Bekannte ...

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