06.09.2013 / Ansichten / Seite 8

Der Lügenpräsident

Obama in der Newa-Metropole

Werner Pirker
Auf dem St. Petersburger G-20-Gipfel gefällt sich US-Präsident Barack Obama in der Rolle des »mächtigsten Mannes der Welt«. Das wollte er vor allem den Gastgeber, Rußlands Präsidenten Wladimir Putin, spüren lassen, dem er eine »Privataudienz« verweigerte, wie die ARD-Hofberichterstatterin zu berichten wußte. Das läßt vermuten, daß Washington erst gar nicht mehr versucht, Moskau die Zustimmung zu einer Aggression gegen Syrien abzuringen.

Das heißt aber auch, daß sich die Obama-Administration nicht in der Lage sieht, die von Putin geforderten unwiderlegbaren Beweise über einen Giftgasangriff der syrischen Armee, die eine »Strafaktion« rechtfertigen würden, zu liefern. Was wiederum den Schluß nahelegt, daß Obama und die Seinen Lügner sind. Wladimir Putin hat das offen ausgesprochen. US-Außenminister John Kerry verbreite Lügen, wenn er behaupte, daß es Al-Qaida in Syrien nicht gebe, sagte der russische Präsident bei einem Treffen mit Menschenrechtsvertretern...

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