13.04.2013 / Ausland / Seite 7

Kritik an »Wald der SPD«

Israelische Menschenrechtsorganisation warnt vor Pflanzungsprojekt in Negev-Wüste

Rolf-Henning Hintze
Das Vorhaben der SPD, dem Staat Israel zum 65. Staatsjubiläum die Anpflanzung eines Waldes im nördlichen Teil der Negev-Wüste zu schenken, stößt auch in Israel teilweise auf starke Ablehnung. Der Wald, der den Namen »Wald der SPD« tragen soll, entsteht in Kooperation mit dem »Jüdischen Nationalfonds« (JNF), das Geld für das Projekt soll am 16. April überreicht werden. Widerspruch gegen das Vorhaben, für das die SPD auf ihrer Webseite um Spenden für 5000 Bäume wirbt, regt sich zunehmend aber auch in Deutschland.

»Die SPD muß wissen, daß ihre Spenden für den Wald eine klare Unterstützung der grausamen und rassistischen israelischen Politik bedeuten«, erklärte die palästinensische Knesset-Abgeordnete Haneen Zoabi (NDA-Partei) gegenüber junge Welt. Die israelische Politik ziele darauf ab, die Palästinenser in Israel ihres Landes zu berauben und das Land der Palästinenser zu »judaisieren« (»Judaizing the land of the Palestinians«).

Auch die jüdisch-arabische...



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