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28.03.2013 / Inland / Seite 2

»Es ist dürftig, was Die Linke da vorgelegt hat«

Die Kirchen plündern die staatlichen Kassen – dagegen regt sich auch im Bundestag Widerstand. Ein Gespräch mit Carsten Frerk

Gitta Düperthal
Carsten Frerk ist Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes (hpd.de). Er ist Autor mehrerer Bücher zu Kirchenfinanzen und Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

Etwa 480 Millionen Euro fließen jährlich von den Bundesländern an die Kirchen. Landespolitiker verschiedener Parteien fordern, die Verträge zwischen Kirche und Bundesländern zu prüfen. Die sächsische FDP z.B. hat das am Wochenende auf ihrem Parteitag beschlossen. Was soll da genau auf den Prüfstand?

Die sächsische FDP hat gefordert, die Staatsleistungen für die Kirche zu überprüfen, sowie das staatliche Inkasso der Kirchensteuern. Letzteres sollten die Kirchen bitteschön künftig selber machen. Überprüft werden sollen der Religionsunterricht sowie alle wesentlichen staatlichen Vorgänge, die der Unterstützung oder Finanzierung der Kirchen dienen.

Wie ist das in den einzelnen Bundesländern geregelt?

Es geht unterschiedlich viel Geld über den Tisch. Hamburg und Bremen bringen gar keine ...

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