19.03.2013 / Titel / Seite 1

Blankoscheck für Krieg?

Die Granate, die im Oktober 2012 in einem türkischen Ort nahe der syrischen Grenze fünf Menschen tötete, stammte möglicherweise aus NATO-Beständen

Karin Leukefeld
Der Angriff auf die türkische Ortschaft Akcakale, der zur Stationierung von NATO-Patriot-Abwehrbatterien im türkisch-syrischen Grenzgebiet Anfang 2013 führte, ist möglicherweise mit Granaten aus NATO-Beständen ausgeführt worden.

Darauf weist eine kleine Meldung der österreichischen Zeitung Der Soldat vom 18. Januar hin. In der Rubrik »Militärschlagzeilen«, die von einem Oberst Karl Heinz Eisler zusammengestellt wurden, heißt es unter dem Stichwort »Türkei: Jene Werfergranate aus Syrien, die fünf Türken tötete, stammt eindeutig aus NATO-Beständen. Es scheint so, als hätte das NATO-Mitglied Türkei die syrischen Aufständischen mit Waffenlieferungen unterstützt. Allerdings müßten diese Lieferungen mit anderen NATO-Staaten abgestimmt sein.«

Die »Unabhängige Zeitung für Wehr- und Sicherheitspolitik« steht in enger Verbindung zum Österreichischen Landesministerium für Landesverteidigung und Sport. Bis Redak­tionsschluß war eine Antwort ...

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