02.03.2013 / Inland / Seite 8

»Neue Ideen brauchen einen langen Atem«

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) findet immer mehr Anhänger. Doch die Politik hinkt hinterher. Gespräch mit Ute Fischer

Regine Beyß
Professorin Dr. Ute Fischer lehrt an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Sie ist Mitbegründerin der Initiative »Freiheit statt Vollbeschäftigung«, die 2003 ihre Thesen zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) für alle Bürger veröffentlichte

Unter dem Motto »Grundeinkommen ist ein Menschenrecht« mobilisieren Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) für den 14. September nach Berlin. Dort soll kurz vor den Bundestagswahlen eine große Demonstration stattfinden. Ist die Idee nun in der Mitte der Gesellschaft angekommen?

Nein, denn das BGE findet immer noch nur außerparlamentarisch statt. In der Opposition ist es nicht mehrheitsfähig, auch wenn es dort viele Befürworter gibt. Demonstrationen bringen natürlich Öffentlichkeit, aber die Idee muß in den parlamentarischen Raum. In der Bevölkerung trifft sie jedenfalls auf wachsendes Interesse.

Woran machen Sie das fest?

Bundesweit engagieren sich viel...

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