08.12.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

»Größtes Entwicklungsland der Erde«

Es geht allen besser, aber noch bleibt viel zu tun: China, ein Land voller Widersprüche. Die westlichen Medien sollten diese objektiver abbilden. Ein Gespräch mit Botschafter Shi Mingde

Sebastian Carlens
Shi Mingde wurde 1954 in Shanghai geboren. Nach einem Studium in der DDR von 1972 bis 1975 war er unter anderem in den chinesischen Botschaften in Bonn und Berlin tätig. Ab 2006 war Shi Generaldirektor des zentralen Büros für auswärtige Angelegenheiten beim ZK der KP Chinas; 2010 wechselte er als Botschafter der VR China nach Wien. Seit August 2012 ist er außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter in Berlin.

Herr Shi, Sie sind seit August 2012 Botschafter der Volksrepublik China in Berlin. Was verbindet Sie mit Deutschland, welche Ziele setzen Sie sich?

Zunächst möchte ich meine herzlichen Grüße an die junge Welt und ihre Leser richten: Ich kenne und lese die Zeitung, seit ich 1972 zum ersten Mal nach Berlin kam. Es ist für mich eine große Freude, nun der jW ein Interview als chinesischer Botschafter geben zu können.

In diesem Jahr feiern wir den 40. Jahrestag der Aufnahme staatlicher Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Vo...


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