08.11.2012 / Ausland / Seite 2

»Zutiefst dankbar für die Hilfe aus Kuba«

Europäische Linkspartei informierte sich in der Westsahara über die politische und humanitäre Lage. Ein Gespräch mit Florian Wilde

Peter Wolter
Florian Wilde ist Mitglied im Parteivorstand der ­Linkspartei und ihrer ­internationalen Kommission Sie waren Teilnehmer einer Delegation der Europäischen Linkspartei in die Westsahara. Sie haben dort Flüchtlingslager besucht und Gespräche mit der Polisario geführt, der Befreiungsbewegung der Sahrauis. Wie ist die humanitäre Lage dort? Sehr angespannt, vor allem weil seit Beginn der Weltwirtschaftskrise 2008 die internationalen Hilfslieferungen enorm zurückgegangen sind. Auch die Unterstützung aus Libyen ist entfallen, nachdem Staatschef Ghaddafi gestürzt wurde. Ein besonderes Problem ist, daß mehrere hundert Studentinnen und Studenten, die libysche Universitäten besuchten, ohne Abschluß zurückgeschickt wurden. Wie sieht es konkret aus in den Lagern? Hungern die Menschen? Gibt es Krankheiten oder gar Epidemien? Akuten Hunger konnten wir nicht feststellen – jedenfalls nicht in den von uns besuchten Lagern. Unsere Gesprächspartner von der Polisario fürchten allerdings, daß sich di...

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