09.10.2012 / Inland / Seite 2

»Unis drohen, aus den Nähten zu platzen«

Schon heute gibt es nur für elf Prozent der Studierenden Wohnheimplätze – es soll noch schlimmer werden. Gespräch mit Katharina Mahrt

Ralf Wurzbacher
Katharina Mahrt ist Vorstandsmitglied beim »freien zusammenschluß von studentInnenschaften« (fzs), dem bundesweiten Dachverband von Studierendenvertretungen

Ihr Verband hat anläßlich des bevorstehenden Wintersemesters eine Kampagne zur Bekämpfung studentischer Wohnungsnot gestartet. Das Problem mangelnden Wohnraums für Studierende stellt sich praktisch jedes Jahr aufs neue. Ist die Lage diesmal trotzdem angespannter als sonst?

Auf alle Fälle ist die Situation nicht besser geworden. Denn echte Lösungsansätze für das Problem bleibt die Politik bis heute schuldig. Tatsächlich zeichnet sich für dieses und das nächste Jahr sogar noch eine Zuspitzung ab.

Weil der Ansturm auf die Hochschulen weiter anhält?

Richtig. Zu diesem Wintersemester werden noch einmal mehr Studienanfänger als im Vorjahr erwartet. Aktuell gibt es ja schon rund 2,2 Millionen Studierende bundesweit. Wenn dann im nächsten Frühjahr auch noch ein doppelter Abiturjahrgang in Nordrhei...

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