08.10.2012 / Inland / Seite 2

Verlogen, dämlich und absurd

Streit um Steinbrücks Nebenverdienste eskaliert – zumindest verbal

In der Auseinandersetzung um die Nebenverdienste von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück greifen SPD, CDU und FDP zu immer gröberen Kalibern. Nachdem FDP-Generalsekretär Patrick Döring die »Ehrbarkeit« Steinbrücks bezweifelt hatte, setzte seine SPD-Kollegin Andrea Nahles am Wochenende zur Gegenattacke an: Sie bezeichnete Döring als »verlogen« und forderte ihn auf, erst einmal seine eigenen Nebeneinkünfte offenzulegen. CDU/CSU, die ebenso wie FDP und SPD zu Finanzkontakten in die Wirtschaft ein sehr entspanntes Verhältnis haben, verlangten »absolute Klarheit«.

Steinbrück hat inzwischen angekündigt, alle Informationen zu seinen Honoraren so schnell und umfassend wie möglich offenzulegen. Der frühere Bundesfinanzminister hat laut Welt am Sonntag in der laufenden Legislaturperiode mehr als 80 Vorträge gehalten, für die er Honor...

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