02.10.2012 / Titel / Seite 1

Spaß mit Steinbrück

Arnold Schölzel
Die Genossen sind geschlossen entschlossen: Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück wurde am Montag einstimmig vom Parteivorstand in Berlin als Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 2013 nominiert. Das berichtete Parteivorsitzender Sigmar Gabriel im Anschluß an die Sitzung. Am 9. Dezember soll die endgültige Kür des 65jährigen auf einem Sonderparteitag in Hannover folgen.

Gabriel kündigte an, die SPD werde mit den beiden Schwerpunktthemen Finanzmarktregulierung und soziale Gerechtigkeit in den Wahlkampf gehen. Man wolle den Finanzmärkten endlich wieder Spielregeln geben, die entfesselten Märkte bändigen und dafür sorgen, daß die soziale Marktwirtschaft in Deutschland einkehre. Zudem werde die SPD für ein soziales Gleichgewicht sorgen. »Dabei haben SPD und Steinbrück den gleichen Herzschlag«, versicherte Gabriel. Der Kandidat hatte bisher SPD-Mitglieder, die soziale Fragen auf die Tagesordnung der Partei setzen wollten, als »Heulsuse...

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